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Interkulturelle sozialpädagogische Familienbegleitung (ISPF)

Unterstützungsangebot für Familien und Einzelpersonen mit Flucht- oder Migrationshintergrund

Die Interkulturelle sozialpädagogische Familienbegleitung verbindet Ansätze der Sozialpädagogische Familienbegleitung (SPF) mit Elementen der interkulturellen Familienarbeit. Sie richtet sich an geflüchtete Menschen sowie an Familien mit Migrationshintergrund, die sich im Integrationsprozess in der Schweiz in herausfordernden Lebenssituationen befinden.

Ziel dieses Angebots ist es, die betroffenen Familien und Einzelpersonen darin zu unterstützen, ihren Alltag stabiler und selbstständiger zu gestalten. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Eltern in ihrer Erziehungsrolle zu stärken, sodass sie die Entwicklung ihrer Kinder aktiv fördern und deren Wohl sicherstellen können. Wenn möglich, erfolgt die Begleitung in der jeweiligen Muttersprache, um eine verständliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zu gewährleisten.

Die ISPF arbeitet alltagsnah und individuell auf die Bedürfnisse der Familien abgestimmt. Fachpersonen begleiten die Familien häufig direkt in ihrem Lebensumfeld und unterstützen sie beispielsweise bei der Organisation des Familienalltags, bei schulischen Fragen oder im Umgang mit Behörden und Institutionen. Auch Themen wie Integration, kulturelle Orientierung sowie der Umgang mit belastenden Erfahrungen, etwa durch Flucht oder Migration, können Teil der Begleitung sein.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Vernetzung mit bestehenden Unterstützungsangeboten, wie Schulen, sozialen Diensten oder Beratungsstellen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Familien langfristig Zugang zu hilfreichen Ressourcen haben und nachhaltig gestärkt werden. Insgesamt verfolgt die ISPF einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die familiäre Situation als auch das soziale Umfeld berücksichtigt.

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